Bilder, die verkaufen
Wie sieht der Raum nach einer Renovierung aus?
Aus einem Foto Ihrer Wohnung lässt sich zeigen, wie derselbe Raum frisch renoviert, leer geräumt oder neu möbliert wirkt. Der Raum bleibt derselbe, nur die Oberflächen ändern sich. Hier steht, wie das gut gelingt und wo die Grenze liegt.
Ein gutes Renovierungsbild verkauft eine Idee, kein Luftschloss. Zeigen Sie nur, was auch wirklich geht.
Zum Kopieren
Sechs Beispiele, die Sie sofort nutzen können
Das ist der Text, den Sie der Bild-KI zu Ihrem Foto geben. Im großen Dossier geht das direkt eingebaut. Sie funktionieren aber auch mit jedem anderen Bildwerkzeug.
Frisch renoviert, gleiche Räume
Ein bewohnter, in die Jahre gekommener Raum, der Substanz aber gut.
Zeige genau diesen Raum frisch renoviert. Wände in warmem Weiß, Decke sauber, Boden als heller Eichen-Parkett. Fenster, Türen, Heizkörper und der Grundriss bleiben exakt an ihrem Platz. Keine Wand versetzen, keine Fläche hinzufügen. Realistische Beleuchtung wie auf dem Originalfoto.
Leer geräumt
Ein vollgestellter Raum, dessen Größe man nicht erkennt.
Entferne alle Möbel und alle persönlichen Gegenstände aus diesem Raum, sonst ändere nichts. Böden, Wände, Fenster und Licht bleiben wie im Original. Ergebnis: derselbe Raum, leer und sauber, damit die Fläche sichtbar wird.
Neu möbliert, für Mieter
Eine leere Wohnung, die sich schwer vorstellen lässt.
Möbliere diesen leeren Raum zurückhaltend und wohnlich als [Wohnzimmer]. Ein Sofa, ein Tisch, ein Teppich, eine Pflanze, schlichte Lampen. Neutrale, helle Töne. Der Raum, die Fenster und der Boden bleiben unverändert. Keine baulichen Änderungen.
Wände in anderer Farbe
Wenn nur die Farbe die Stimmung drückt.
Streiche die Wände dieses Raums in einem ruhigen Salbeigrün, alles andere bleibt gleich. Möbel, Boden, Decke und Licht unverändert. Nur die Wandfarbe ändert sich, sauber an den Kanten.
Bad oder Küche modernisiert
Alte, aber funktionierende Nassräume.
Zeige dieses [Badezimmer] modernisiert: neue großformatige Fliesen in Hellgrau, schlichte Armaturen, dieselbe Anordnung von Wanne, Waschbecken und WC an denselben Stellen. Fenster und Raumzuschnitt bleiben gleich. Keine Wand versetzen.
Balkon oder Garten hergerichtet
Eine ungenutzte Außenfläche.
Richte diesen Balkon einladend her: ein kleiner Tisch, zwei Stühle, ein paar Pflanzen, dezente Beschattung. Das Geländer, die Fläche und der Ausblick bleiben unverändert. Wirkt gepflegt, nicht überladen.
Die Grenze
Was eine Ansicht nicht darf
Der ehrliche Teil, und der wichtigste. Ein Bild, das mehr verspricht als das Objekt hält, kostet Sie im Termin die Glaubwürdigkeit für alles andere.
Sie ist eine Idee, kein Beweis
Eine erzeugte Ansicht zeigt eine Möglichkeit, keinen Zustand. Schreiben Sie immer dazu, dass es eine Visualisierung ist und kein Foto. Wer das verschweigt, täuscht, und im Termin fällt es ohnehin auf.
Nur Oberflächen, keine Wunder
Farbe, Boden, Möbel, aufgeräumt: das ist ehrlich. Risse wegretuschieren, Feuchteflecken verschwinden lassen oder einen dunklen Raum hell rechnen ist es nicht. Ein Mangel, den das Bild versteckt, kommt bei der Besichtigung zurück.
Der Raum bleibt derselbe Raum
Keine Wand versetzen, keine Fläche dazuerfinden, kein Fenster hinzufügen. Sobald das Bild nicht mehr die echte Wohnung zeigt, ist es wertlos, weil der Interessent genau das vergleicht.
Umbauten nur zeigen, wenn sie erlaubt sind
Ein ausgebautes Dachgeschoss oder eine zusammengelegte Wohnung darf man erst zeigen, wenn die Gemeinde das grundsätzlich erlaubt. Sonst werben Sie mit etwas, das es nie geben wird. Was Sie dafür bei der Behörde fragen, steht in den fertigen Mails auf der Tipps-Seite.
Wie Sie die Bilder verwenden
Welchen Satz Sie danebenschreiben, und wohin
Verkäufer
Die letzte Aufnahme zeigt eine mögliche Renovierung als Visualisierung, nicht den heutigen Zustand.
Als letztes Bild im Inserat, nach den echten Fotos. Nie als erstes, sonst erwartet der Interessent es so vorzufinden.
Vermieter
So könnte die Wohnung eingerichtet wirken. Übergeben wird sie unmöbliert.
Ein möbliertes Beispielbild einer leeren Wohnung hilft bei der Vorstellung. Der Satz daneben verhindert Streit über die Ausstattung.
Mieter
Für sich selbst: Ein Einrichtungsbild aus dem leeren Grundriss hilft zu entscheiden, ob die eigenen Möbel passen. Nicht ins Inserat, das ist Sache des Vermieters.
Was es kostet
Im großen Dossier sind vier solcher Bilder enthalten. Wer mehr möchte, zahlt für jedes weitere einen kleinen Betrag. So bleibt es planbar und kostet nur, wer es wirklich nutzt.
Die passenden Sätze fürs Inserat und drei fertige Mails an Makler, Bauträger und Behörde stehen bei den Tipps. Und ob ein Umbau überhaupt erlaubt ist, klärt die Behörden-Mail von dort.